Infos zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung

Das Bundeskabinett hat ein Klimaschutzprogramm verabschiedet, das bei den Bürgern teilweise zu Unsicherheiten führt. So ist vielen Menschen ist nicht klar, welche Förderungen es für welchen Zeitraum gibt. Als Fachbetrieb können wir Ihnen sagen, dass eine Modernisierung in 2019 nach wie vor sehr sinnvoll ist, denn sonst entgehen Ihnen als Anlagenbetreiber aktuelle Vorteile und Einsparmöglichkeiten.

Die Fakten: Was Sie jetzt wissen müssen
  • Die aktuellen Fördermöglichkeiten über das Bafa-Marktanreizprogramm oder über das Programm KfW 430 sind weiterhin gültig und sehr attraktiv. Über das Programm KfW 430 wird auch der Austausch von Brennwertgeräten noch gefördert, selbst wenn keine erneuerbaren Energien im Spiel sind.
  • Wer in 2019 noch eine genehmigte Förderung für den Einbau einer Ölheizung erhält, kann die Modernisierung nach aktuellem Stand im Jahr 2020 /2021 umsetzen.
  • Im Raum steht ein Verbot von Ölheizungen ohne regenerative Systemkomponenten ab 2026. In Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist, wird der Einbau nicht mehr gestattet sein. Aber Öl-Hybridsysteme, d. h. Ölheizungen, kombiniert mit regenerativen Energien, sind aber auch nach 2026 weiterhin einsetzbar.
  • Die Energiepreise ändern sich auf Basis der CO2-Besteuerung vermutlich kurzfristig nicht gravierend. So wird durch die geplante CO2-Bepreisung der Öl- und Gaspreis in 2021 um 2 bis 3 Cent pro kWh und bis 2025 um 7 bis 10 Cent pro kWh steigen. Gleichzeitig wird Strom lediglich um ca. 1 Cent pro kWh entlastet.

Für Sie bedeutet das:
  • Sie haben bei einem Kesselaustausch kaum Nachteile. Der Einbau von Öl-Brennwertkesseln ist vor allem noch im Jahr 2019 sinnvoll, damit Sie von den staatlichen Fördergeldern sicher profitieren können.
  • Energiepreisänderungen werden mittelfristig keinen gravierenden Einfluss auf die Betriebskosten haben. Das Betriebskostenverhältnis zwischen z. B. Öl- und Gassystemen im Vergleich zu Wärmepumpen wird sich durch die CO2-Bepreisung nicht wesentlich ändern.
  • Auch in Bezug auf die Investitionskosten und Betriebskosten lohnt sich also eine Modernisierung noch in diesem Jahr.
  • Klimatechnisch betrachtet, ist der Einbau eines modernen Öl- oder Gas-Brennwertsystems immer ein Gewinn, und zwar ein Sofortgewinn, denn die CO2-Einsparungen gegenüber der Altanlage können bis zu 30 % betragen. In Verbindung mit regenerativen Energien sind es sogar bis zu 50 %.
  • Die Kapazitäten der Handwerksbetriebe werden nächstes Jahr wahrscheinlich noch knapper, als sie es jetzt schon sind. Eine Modernisierung noch in diesem Jahr kommt Ihnen also auch aus diesem Grund zugute.

In Zukunft werden energieeffiziente Heizsysteme mit erneuerbaren Energien an Bedeutung gewinnen – in Neubauten sind es vor allem Wärmepumpen, in Bestandsanlagen Hybrid-Systemlösungen von Öl-/Gas-Brennwertkesseln mit regenerativer Erweiterung. Die Höhe der Förderungen wird aus heutiger Sicht abgestuft nach dem Anteil der erneuerbaren Energien, d. h. die im Kabinettsbeschluss aufgeführte 40 %-Förderung wird voraussichtlich nur für die höchste Stufe und damit teuerste Lösung gelten. Für einen Großteil der Modernisierungen ist damit die heutige Förderung wahrscheinlich vergleichbar hoch.

Fördermittel richtig beantragen

Unser Service als Fachbetrieb umfasst auch die Unterstützung unserer Kunden bei der Beantragung von Fördermitteln. Dazu gehört das hier verlinkte Video, erstellt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Darin erfahren Sie, was zu tun ist, um Fördermittel für eine neue Heizungsanlage zu erhalten. Klicken Sie auf den Start-Button und erfahren Sie in nur 2 Minuten, wie das funktioniert.

Damit der Antrag sicher bewilligt wird und Sie die Förderung auch tatsächlich erhalten, sind wir Ihnen selbstverständlich als Fachbetrieb gerne beim Ausfüllen der Formulare behilflich. Auf Wunsch übernehmen wir auch die komplette Antragstellung für Sie.

 
 
 
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